DIE NÄCHSTE PRODUKTION IST FÜR 2009 GEPLANT!

Die Lust an zeitgenössischem Musiktheater bildet die Triebfeder des Ensembles Contemporary Opera Zürich. Während im Film, der bildenden Kunst und dem Schauspiel vielerlei Berührungsstellen zwischen Publikum und zeitgenössischem Schaffen existieren, sind diese im Bereich Oper nur spärlich vorhanden. Contemporary Opera möchte in Zürich einen solchen Berührungspunkt bilden; als freie Gruppe undogmatisch und professionell.

Contemporary Opera will ein aufgeschlossenes, neugieriges und anspruchsvolles Publikum ansprechen. Der Aspekt der Vermittlung von zeitgenössischen Werken spielt in unserer Konzeption eine wichtige Rolle. Wir möchten unsere Produktionen im Kontext des freien Theaters platzieren und dem Publikum das Gefühl geben, an etwas Relevantem, Schönem, Vergnüglichen und Anregendem teilzunehmen.

DREI WASSERSPIELE



Im September 2007 präsentierte Contemporary Opera Zürich die Schweizer Erstaufführung von "Drei Wasserspiele" von Detlev Glanert.

In den "Drei Wasserspielen" kommen im Urstoff Wasser drei mal drei menschliche Schicksale zu Tage: Ein Prinz, eine Nixe und Leviathan - ein Arzt, ein Patient und ein Engel sowie drei Schiffbrüchige. Voller Poesie umspülen sie die Grenze von Leben und Tod, Rettung und Schuld, Hoffnung und Verdammnis. Die "Drei Wasserspiele" erscheinen uns als drei schillernde Träume über Grundfragen menschlicher Existenz.

Im ersten Teil "Leviathan" treibt ein Prinz ohnmächtig im Meer. Als die Meerjungfrau Brigomeide ihn findet, will sie ihn dazu verführen, ihr seine Seele zu schenken. Der Prinz, der sie für ein Traumbild hält, versucht sich zu wehren und ertrinkt schliesslich. Enttäuscht überlässt Brigomeide die Leiche des Prinzen ihrem Untergebenen Leviathan als Futter.

Der zweite Teil, "Der Engel, der das Wasser bewegte" dreht sich um zwei Lebenskrisen: Die eines Familienvaters und die des ihn behandelnden Arztes. Beide ersehnen den rettenden Engel. Als dieser Engel tatsächlich erscheint, eröffnet er dem Arzt, er könne nicht gerettet werden, da er als gebrochener Mensch nötig sei, andere gebrochene Menschen zu heilen. Gerettet wird nur der Familienvater - der Arzt bleibt dazu verdammt, weiterhin anderen Kranken zu helfen.

Im dritten Teil, "Der Engel auf dem Schiff", treiben drei Schiffbrüchige ohne Trinkwasser auf einem Schiffswrack. Sie machen ihre Galionsfigur zur Göttin, um für ihre Rettung zu beten - und beichten nach und nach ihr Verbrechen, nämlich den Mord am Kapitän. Als ein rettendes Schiff am Horizont erscheint, wird die zuvor enthusiastisch angebetete Göttin ins Meer geworfen.

Glanerts "Drei Wasserspiele" sind im Zeitraum zwischen 1985 und 1995 entstanden und basieren auf den "Dreiminutenspielen" von Thornton Wilder. Diese 1928 erschienenen Miniaturstücke waren Wilders frühester Versuch, universale Fragen des Menschen konkret im Hier und Jetzt des Theaters zu thematisieren. "Drei Wasserspiele" ist mit drei Sängern (Sopran, Tenor, Bariton) und neun Instrumentalisten (Flöte, Klarinette, Horn, Schlagzeug, Klavier, Gitarre, Viola, Violoncello und Kontrabass) besetzt.

Detlev Glanerts Musik zeichnet sich durch Klarheit, Dichte und Sinnlichkeit aus. Sein musikalisches Spektrum reicht von extremen Kontrasten und verblüffenden Effekten über zauberhafte Stimmungen bis hin zu tänzerischen Elementen.

Der 1960 geborene Detlev Glanert gehört zu den führenden Komponisten seiner Generation. Neben acht Stücken für das Musiktheater schuf er bedeutende Kammermusik und ein umfangreiches symphonisches Werk. Seine neueste Oper "Caligula" wurde im Oktober 2006 in der Oper Frankfurt am Main mit grossem Erfolg uraufgeführt.



ENSEMBLE



Thomas Ellenberger Künstlerische und musikalische Leitung
Jörg Behr Regie
Christian Gräser Ausstattung
Sabina Moncys Kostüme
 
Barbara Friebel Sopran
Michael Gniffke Tenor
Robert Koller Bariton
 
Katharina Egli Flöte
Felix Genner* Klarinette
Martin Ackermann Horn
Verona Maier Klavier
Walther Giger Gitarre
Andreas Berger* Schlagzeug
Marius Ungureanu* Bratsche
Rebekka Hodapp Cello
Matthias Buser Kontrabass
 
Zoi Tsokanou Musikalische Assistenz
 
Thierry Seiler Beratung Organisation und Finanzierung
Niklaus Allenbach Marketing
 
 
* Mitglieder des Tonhalle-Orchesters Zürich

Thomas Ellenberger (Künstlerische und musikalische Leitung)

Thomas Ellenberger wurde 1974 in Zürich geboren und studierte nach der Matura an der Hochschule für Musik und Theater in Bern im Hauptfach Chorleitung. 1996 wechselte er in die Kapellmeisterklasse der Universität der Künste in Berlin. Im Rahmen des Studiums arbeitete Thomas Ellenberger u.a. mit den Berliner Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und dem Preussischen Kammerorchester Prenzlau. 1999-2000 übernahm er die Einstudierung des Ensembles sowie Vorstellungsdirigate der Produktion "Das Traumfresserchen" von Wilfried Hiller am Hans Otto Theater Potsdam, nach dem Studienabschluss 2001 absolvierte er ein Praktikum als musikalischer Assistent und Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin.

Im Anschluss erlangte Thomas Ellenberger einen B.A. der Universität St. Gallen in Betriebs-wirtschaftslehre, seit 2005 ist er als Associate bei Fairway Investment Partners AG in Zürich tätig. Parallel dazu absolviert er an der Universität Zürich ein Masterstudium in Quantitative Finance. 2003-2004 leitete er des Projekts "Uni goes Opera" an der Universität St. Gallen und dirigierte bei verschiedenen Projekten das Universitätsorchester. Thomas Ellenberger ist Stipendiat der "Akademie Musiktheater heute" der Deutschen Bank.

Jörg Behr (Regie)

Jörg Behr, geboren 1972 in Bremen, studierte während der Schulzeit als Jungstudent Violine an der Bremer Hochschule für Künste. Nach dem Abitur absolvierte er den Studiengang Musiktheater-Regie in Hamburg (Leitung: Götz Friedrich), den er 1997 mit der Inszenierung von Luciano Berios Fassung von Mozarts Zaide abschloss.

Von 1997 bis 2004 war er als Regieassistent und Spielleiter an der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein engagiert und arbeitete mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Martin Kušej, Christof Nel, Peter Mussbach, Joachim Schlömer und Hans Neuenfels zusammen.

Er inszenierte ua. am Theater Freiburg Hyperion von Bruno Maderna und Arianna von Benedetto Marcello, am Theater Krefeld/Mönchengladbach Strawinsky Geschichte vom Soldaten, an der Staatsoper Stuttgart einen Songabend von Brecht/Weill/Eisler, an der Kleinen Szene der Semperoper Dresden die Uraufführung Quicksilver von Georg Gräwe und am Theater Aachen Britten Peter Grimes. Zuletzt folgten die Entführung aus dem Serail am Theater Osnabrück und Poulenc Dialogues des Carmélites am Staatstheater Oldenburg.

Jörg Behr war Stipendiat der Stiftung Musiktheater heute, des Forum Neues Musiktheater Stuttgart und der Akademie Schloss Solitude. Für seine Inszenierung von Madernas Hyperion in Freiburg wurde er 2003 mit dem Götz-Friedrich-Preis für Nachwuchsregisseure ausgezeichnet.

Christian Gräser (Ausstattung)

Christian Gräser ist freischaffender Künstler, geboren 1974, lebt und arbeitet in Genf. Er schafft vorwiegend grosse, raumbezogene Installationen beschäftigt sich aber auch mit Malerei und Zeichnen. Nach einer ersten Ausbildung zum Hochbauzeichner in Bern, absolvierte er Praktika als Bühnenbildner am Stadttheater Bern, als Holz- und Steinbildhauer, in Tiefdrucktechnik, als Möbelschreiner und einem Studienaufenthalt in Paris. Nach weiterer Tätigkeit als Hochbauzeichner in Bern und Biel zog er 1996 nach Genf und studierte an der Ecole supérieure des Beaux-Arts de Genève in Malerei. 1999 absolvierte er ein Auslandsemester an der freien Kunstschule Ar.Co in Lissabon, Portugal und sein Diplom in Installation/Skulptur in Genf im Jahr 2000.

Christian Gräser ist Gründungsmitglied des seit 2002 bestehenden Künstlerkollektivs FLEX in Genf. Er schuf Installationen für folgende Einzelaustellungen: 2004 (Wasistdas) bei "Piano nobile" in Genf; 2003 (Soft Color) in der "Taubenstrasse 13" in Hamburg; 2002 (Finisterre)bei FORDE in Genf. Beteiligung an zahlreichen Gruppenausstellungen und Perfomance-Events, u. a.:2005 (Dark Flex White Cube) Galerie "confer art", Nyon; Festival Dansez! in Annemasse/F; 2004 (Entrez!) Villa Bernasconi in Lancy; 2003 (3-Zimmer-Golf) im Ostpol Grünau, Zürich; (verflixt) nt-Areal Basel; (Roadshow) Real Institute, in Blaenau Ffestiniog North Wales/GB; 2001 (Record Collection) FORDE Genf; 2000 (Ailleurs) Galerie Mire, Genf.

Sabina Moncys (Kostüme)

Sabina Moncys studierte in den Ateliers Beaux Arts in Paris und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Bühnen- und Kostümbild. 2001 erhielt sie das Leonardo-Da-Vinci-Stipendium, verbunden mit einem Auslandsaufenthalt in Madrid und Santa Cruz de Tenerife, wo sie bis heute immer wieder Ausstattungen für Schauspiel und Balett übernimmt. Seit 2000, also sowohl während ihres Studiums als auch während ihres Engagements als Ausstattungsassistentin am Nationaltheater Mannheim, arbeitete sie frei, u. a. an der Musikhochschule Mannheim, am Theater Bielefeld, im Mouson Turm Frankfurt, im Theaterhaus Stuttgart und an der Landesbühne Tübingen.

Barbara Friebel (Sopran)

Barbara Friebel studierte Gesang bei Ingeborg Möller an der Freiburger und Ingrid Kremling an der Hamburger Musikhochschule. Ihr Studium schloss sie mit Auszeichnung in Lied- und Operndiplom, sowie dem Konzertexamen ab. Meisterkurse bei Judith Beckmann, Elisabeth Glauser und Laura Sarti ergänzten die Ausbildung.

Ihr Operndebüt erfolgte 1993 als Prinzessin in der europäischen Erstaufführung von Philipp Glass "Orphée" unter Dennis Russell Davies. Es folgte an der Münchener Biennale und der Hamburgischen Staatsoper die Uraufführung von Hanna Kulentys "The mother of black-winged dreams", dann am Staatstheater Stuttgart in der "Weißen Rose" die Sophie, das Kind in "Das Kind und die Zauberdinge" und Prijlepa in "Pique Dame". In Oldenburg gastierte sie als Fiordiligi in "Cosi fan tutte", in Braunschweig als 1. Dame in der "Zauberflöte" und in Aachen als Micaëla in "Carmen"; in Nürnberg in der Uraufführung von Stefan Hippes "A Lady Dies" und in Mannheim in Matthias Pintschers "Gesprungene Glocken".

Mit der Titelpartie von Lulu begann ihr Festengagement am Staatstheater Mainz, wo sie von 1999 bis 2003 Ensemblemitglied blieb. Dort war sie außerdem als Fiordiligi und als Micaëla in "Carmen", als Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail" und als Frau Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor" zu erleben..

Ihr sehr erfolgreiches Debüt bei den Bregenzer Festspielen im Sommer 2003 ist inzwischen auf CD erschienen: Die Titelpartie in Poulencs "Die menschliche Stimme".

2005/2006 gastierte sie in Tokyo mit der "Zauberflöte" der Staatsoper Stuttgart und übernahm ebenfalls in Stuttgart in Lortzings "Wildschütz" die Rolle der Nanette, Barcé in "Aeneas in Karthago" von J. M. Kraus und die Partie der Phyllis in der Uraufführung von Gerard Pessons "Pastorale". Zudem trat sie an den Schlossfestspielen Wernigerode als Alice in Verdis "Falstaff" auf. Kürzlich war sie an der Staatsoper Stuttgart in tragenden Rollen in zwei Uraufführungen der ZEITOPERN, "Stationendrama" von Michael Hirsch und "Bunker" von Fredrik Zeller, zu hören.

Michael Gniffke (Tenor)

Michael Gniffke wurde in Nürnberg geboren. Er wuchs als Kind eines Opernsängers (Rudolf A.Hartmann) und einer Klavierlehrerin in einer Musikerfamilie auf. Obwohl er sich immer für Musik und Gesang interessierte, entschloss er sich zunächst für eine betriebswirtschaftliche Karriere. Zuletzt arbeitete er als Direktor bei einem internationalen Beratungsunternehmen.

Das Singen hat er bei seinem Vater am Konservatorium Zürich gelernt. Derzeit arbeitet er mit Robert Schunk sowie Alfred Muff zusammen. Im Januar 2006 gab er sein erfolgreiches Bühnendebut in der Rolle des Grafen Zedlau in der Operette "Wiener Blut" von Johann Strauss am Theater Arth. Als weitere Verpflichtung sang er unter der Leitung von Christoph Escher und der Regie von Johannes Peyer im Rahmen des Mozartjahres in der Zauberflöte die Rolle des Zweiten Priesters sowie Ersten Geharnischten. Als weitere Verpflichtung folgte die Rolle des Stanislaus in Carl Zellers "Der Vogelhändler".

Michael Gniffke übt eine rege Konzerttätigkeit aus. Er wirkt regelmässig als Solist für geistliche und weltliche Musik. Sein Repertoire umfasst neben den klassischen geistlichen Werken (z.B. Weihnachtsoratorium, Matthäus Passion, Elias, Paulus) auch Liedzyklen (Dichterliebe, Schöne Müllerin etc.) sowie Arien von Barock bis zur französischen Romantik. Schwerpunkt seines Opernrepertoires sind die Rollen des lyrischen Fachs wie Werther, Lenski, Tamino und Nemorino, aber auch David (Meistersinger) und den Steuermann (Der fliegende Holländer).

Robert Koller (Bariton)

Robert Koller studierte bei László Polgár an der Musikhochschule Zürich/Winterthur und erlangte das Konzertdiplom "mit Auszeichnung" und das Solistendiplom. 2001 und 2002 gewann er den Studienpreis Sologesang des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung, zudem den Förderpreis ORPHEUS-Konzerte 2003. In Konzert- und Opernpartien sang er u.a. Jesus in der Matthäus-Passion von Bach in der Tonhalle Zürich; Balz Trümpys Uraufführung "Eis Erota" im Pergamonmuseum Berlin, Die Titelpartie in Carmen-M. Cârnecis "Giacometti"-Oper im Kunsthaus Zürich mit dem Ensemble Phoenix unter Jürg Henneberger, Im Juli 2003 "Invocation" von Beat Furrer unter der Regie von Christoph Marthaler, Produktion der Oper Zürich/Schauspielhaus Zürich, Das "Ensemble Buch" von Rudolf Kelterborn mit dem Instrumentalensemble "Opera Nova" des Opernorchesters Zürich; Als König in der Oper "Siroe, re di persia" in der Musikhalle Hamburg und der Zellerbach Hall Berkley/San Francisco mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon 2004; An der Styriarte 2004 in Graz und in Frankreich (u.a. in der Kathedrale von Vézelay) Werke von Charpentier unter Jordi Savall mit der Capella Reial de Catalunya; 2004 die Titelrolle in "El Cimarron" von H.-W. Henze im Teatro Colon in Buenos Aires, in Chile und am "International Cervantino Festival" in Mexico; Bachs Kreuzstabkantate und Avodath Hakodesh von Ernest Bloch im Stadtcasino Basel unter Joachim Krause (April 2005); 2006 in Lyon, Annecy Grenoble und Chambéry die Rolle des Tods in Viktor Ullmanns Oper "Kaiser von Atlantis"; Im Mai 2006 Liedrezital am internationalen Festival "Società del Quartetto di Milano"; Im September 2006 sang er als Basssolist in H. U. Lehmanns "Nachts ist der Himmel näher als am Tag" am Lucerne Festival mit Walter Grimmer am Solo-Cello und den Lucerne Festival Strings unter Achim Fiedler. Im Juli 2007 wurde er zu den Sommerkonzerten des Audi Forums in Ingoldstadt für Titelrollen in den Opern "Heliogabalus" und "Egg Musher" engagiert, im September 2007 in Kiev im grossen Saal der Nationalphilharmonie als Baritonsolist für Regameys "Visions du Prophète Daniel" mit dem Nationalen Symphonieorchester der Ukraine unter der Leitung von M. Sidorenko und 2008 als Baritonsolist in mehreren Opernproduktionen am International CrossSound Festival in Juneau (Alaska).

Zoi Tsokanou (Musikalische Assistenz)

Die in Thessaloniki geborene Pianistin Zoi Tsokanou erhielt bereits im Alter von vier Jahren ihren erster Musikunterricht. Sie studierte am Synchrono Konservatorium und am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki Klavier bei Lambis Vassiliadis und Musiktheorie. Im 2002 bestand sie ihre Diplomprüfung im Fach Klavier mit Auszeichnung sowie den ersten Preis des Synchrono Konservatoriums. Gleichzeitig erhielt sie die Diplome für Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge und studierte an der Musikwissenschaftlichen Abteilung der Aristoteles Universität von Thessaloniki. Ab 2003 setzte Zoi Tsokanou ihr Klavierstudium an der Musikhochschule Zürich fort, wo sie in der Konzertausbildungsklasse von Konstantin Scherbakov studierte und im Juni 2006 ihre Konzertdiplomprüfung erfolgreich abgeschlossen hat. Zoi Tsokanou hat Meisterkurse bei Paul Badura Scoda, Peter Feuchtwanger, Victor Merzhanov, Jerome Rose u.a. besucht und hat an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen. Am Landolt Wettbewerb für neue Musik in Zürich hat sie im 2004 den 2. Preis gewonnen. Zoi Tsokanou konzertierte mit besonderem Erfolg in Griechenland, der Schweiz und Österreich als Solo- und Kammermusikerin und ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles. Als Klavierimprovisatorin arbeitet sie mit dem Eidgenössischen Improvisationstheater zusammen. Sie ist in der Schweiz als Klavierpädagogin an verschiedenen Musikschulen und Institutionen tätig und unterrichtet an den Internationalen Musiktagen in Brache, Deutschland. Gleichzeitig ist Zoi Tsokanou als Dirigentin tätig und leitet verschiedene Chor und Orchesterprojekte. Sie hat Dirigierkurse bei Gudni Emilsson, Marc Kissoczy und Vladimiros Simeonidis besucht und ist mit dem Kammerorchester Berg, Prag, dem akademischen Orchester von Sofia, dem Orchester und Chor der Sommerakademie Thun und dem Streichorchester der Musikseminaren Vertiskos aufgetreten. Zurzeit setzt sie ihr Musikstudium in der Dirigentenklasse von Johannes Schlaefli in Zürich fort.




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Wir bedanken uns bei den folgenden genannten sowie weiteren ungenannten Institutionen für die grosszügige Unterstützung der Produktion "Drei Wasserspiele":

Stadt Zürich
Kanton Zürich

Ernst Göhner Stiftung
Familien-Vontobel-Stiftung
Fairway Investment Partners
Hildon Ltd.
Sophie und Karl Binding Stiftung
Walter Haefner Stiftung


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Contemporary Opera Zürich
Färberstrasse 30
8008 Zürich

Thomas Ellenberger
info@contemporaryoperazurich.com